Sprachförderung

 

Die Sprache ist das wichtigste Mittel unseres täglichen Zusammenlebens. Die Sprachentwicklung beginnt unmittelbar in den ersten Wochen nach der Geburt eines Kindes. Der Spracherwerb ist ein langfristiger Entwicklungsprozess. Das Kind muss sich erst aktiv mit der Sprache auseinandersetzen und verstehen lernen. Im persönlichen Kontakt mit der Bezugsperson lernt das Kind am besten die Sprache, indem es aktiv ist, weil das Gehirn über die Sinnesorgane aufgenommene Informationen speichert, verarbeitet und Informationen in Handlungen umsetzen werden müssen.

 

Da unsere Kinder aus verschiedenen Kulturkreisen stammen, ist es uns ein großes Anliegen, dass sie die deutsche Sprache als Basissprache zur gegenseitigen Interaktion lernen. Um den alltäglichen Anforderungen und in Zukunft den schulischen Anforderungen gerecht werden zu können, ist es von großer Bedeutung, dass die Kinder bei uns ihre Deutschkenntnisse erwerben und erweitern. Häufig erhalten bilinguale Kinder zu wenig sprachliche Anregungen und Förderung, was neben der sprachlichen auch die gesamte Entwicklung verzögern kann. Die Kinder haben zwar gelernt, sich in beiden Sprachen verständlich zu machen, verfügen dann aber in keiner der beiden Sprachen über eine altersgemäße Sprachkompetenz. Wenn derartige Entwicklungsverzögerungen nicht erkannt werden, kann dies zu Störungen des Schriftsprachenerwerbs und zu Einschränkungen der Leistungsentwicklung eines Kindes beim späteren Schulbesuch führen. Davon betroffene Kinder gehen folgendermaßen mit Sprache um:


• Die Kinder benutzen nur einige wenige Begriffe und Formulierungen, um sich zu verständigen.
• Sie sprechen nicht in ganzen Sätzen und vermeiden auf diese Weise fehlerhafte Formulierungen.
• Sie ersetzen Sprache durch Mimik und Gestik.
• Sie signalisieren den PädagogInnen auch dann mimisch und gestisch „Verstehen" (z.B. durch Lächeln und Nicken), wenn sie eine Erklärung oder Anweisung nicht oder nur vollständig verstanden haben und imitieren die Handlungen der deutschen Kinder um zu verbergen, dass sie sprachlich nicht folgen können.


Um dies zu vermeiden, haben die Kinder in der „Kinderwelt Augsburg" die einmalige Chance, in unverschulter, kindgerechter und entwicklungsstandentsprechender Weise unter Einbeziehung ihrer Familien die deutsche Sprache zu erlernen und darüber hinaus anderen Sprachen und Kulturen zu begegnen. Sprache wird dabei nicht nur durch bloßes Üben, sondern über auditive, visuelle und taktile Wahrnehmung, über Spielerlebnisse, über die Motorik, also ganzheitlich zur Erfahrung. Konkret bedeutet dies, dass wir die Sprachentwicklung unserer Kinder durch folgende Methoden fördern:


• Geschichten erzählen, Bilderbücher anschauen und vorlesen
• Lieder, Fingerspiele, Kreis- und Singspiele
• Gespräche im Alltag, Zeit nehmen für Fragen
• Rollenspiele
• Vermittlung und Einüben verbaler Konfliktlösungsstrategien
• Vorbildfunktion der Erzieherinnen; die Kinder nehmen unsere Handlungen wahr, hören die begleitenden sprachlichen Äußerungen und verstehen den Sinn im Zusammenhang mit dem Getanen


Wir arbeiten mit viel Lob und Anerkennung und ermutigen dadurch die Kinder zum Sprechen. Ein motiviertes Kind trägt mit Freude das Erlernte nach außen weiter und versucht, es bei jeder Gelegenheit anzuwenden. Durch spielerisches Sprachhandeln werden in Form von Dialogen grammatikalische Strukturen eingeübt, die im Kindergartenalltag im Umgang mit den Erzieherinnen und den Kindern angewendet und auf andere Situationen übertragen werden sollen.

 

Der bewusste Umgang mit der deutschen Sprache und die Förderung der Sprach-kompetenzen kommen allen Kinder, sowohl ausländischen als auch deutschen, unmittelbar zugute.

Die Sprachförderung ist eingebettet und verzahnt mit sämtlichen Schwerpunkten, die sich gegenseitig bedingen und unterstützen. Alle Handlungen und alltäglichen Verrichtungen werden vom pädagogischen Personal sprachlich begleitet und alle Pädagoginnen sind hier eingebunden. Sprachförderung in der Kindertagesstätte „Kinderwelt Augburg“ beginnt, wenn das Kind den Kindergarten betritt und endet erst, wenn es wieder nach Hause geht!

 

Das Team der Kinderwelt Augsburg ist stolz auf das Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme am Sprachberaterprogramm der Stadt Augsburg!

 

Unser Kontakt

Kinderwelt Augsburg

Trägervertretung, Fachberatung: Sonja Jahn

Kita-Leitung: Irina Spannagel

 

Kontakt:

Kinderwelt Augsburg

Johann-Georg-Halske-Str.9

86159 Augsburg

Tel: 0821-455562-20

info@kinderwelt-augsburg.de

www.kinderwelt-augsburg.de

 

 

 

Frohsinn Bildungszentrum Augsburg e.V. (Träger)

Trägervertretung: Sonja Jahn (Abteilungsleitung Kitas)

 

Kontakt:

Johann-Georg-Halske-Str.9

86159 Augsburg

Tel: 0821-455562-18

info@frohsinn.org

sonja.jahn@frohsinn.org

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